Multifunktionsdrucker leasen oder mieten? Leasing bindet dich 36–60 Monate an einen festen Vertrag — am Ende gehört dir oft nichts. Miete läuft monatlich kündbar ab 4,99 EUR/Monat, ohne Kapitalbindung. Für kleine Büros mit 1–10 Mitarbeitern ist Miete in über 80% der Fälle günstiger und flexibler — Stand April 2026.
Auf einen Blick — Multifunktionsdrucker leasen oder mieten
- Leasing: 36–60 Monate Mindestlaufzeit, oft Kaufoption am Ende
- Miete: Monatlich kündbar, kein Eigentumsübergang, sofort verfügbar
- 3-Jahres-Kosten Leasing: typisch 1.800–4.500 EUR (Multifunktionsgerät) + Service-Vertrag
- 3-Jahres-Kosten Miete (FPS): ab 180 EUR Miete + ca. 300–600 EUR Toner = ab 480 EUR
- Service: Bei FPS-Miete 48h-Austausch bei Defekt inklusive — keine eigene Wartung, defektes Gerät geht zurück, Ersatz kommt per Versand. Beim Leasing meist Zusatzvertrag.
- Steuerlich: Leasing-Raten und Mietzahlungen beide voll als Betriebsausgabe absetzbar
Du fragst dich, ob du deinen nächsten Multifunktionsdrucker leasen oder mieten sollst. Die Anbieter werben gleich klingend — "ab 24,90 EUR/Monat", "all inclusive", "wartungsfrei". Was sie selten dazu sagen: was am Ende der Laufzeit passiert, wer die Toner zahlt und ob du wirklich rauskommst, wenn das Geschäft schlechter läuft.
In diesem Artikel rechne ich dir beide Modelle ehrlich durch. Mit echten Zahlen aus den Angeboten, die meine Kunden bei Fair Print Solutions bekommen, und aus den Verträgen, die sie mir vorher zeigen. Am Ende weißt du, was sich für dein Büro tatsächlich rechnet — egal ob 3 oder 10 Mitarbeiter.
Was Multifunktionsdrucker leasen wirklich heißt
Leasing ist im Kern eine Finanzierung. Du bezahlst monatlich für die Nutzung eines Gerätes, das einer Leasinggesellschaft gehört. Zwei Dinge sind beim Drucker-Leasing nahezu immer Standard:
Mindestlaufzeit von 36 bis 60 Monaten. Du bist gebunden. Wenn dein Büro wächst, schrumpft oder du das Gerät einfach nicht mehr willst — Pech. Vorzeitige Auflösung kostet meist die Restraten plus eine Strafgebühr.
Eigentum bleibt beim Leasinggeber. Am Ende der Laufzeit hast du drei Optionen: das Gerät abgeben, einen Anschlussvertrag schließen oder eine Kaufoption ziehen (wenn der Vertrag das vorsieht — der Restwert ist oft höher als ein vergleichbares Neugerät kostet).
Wartung und Toner sind beim Drucker-Leasing fast nie automatisch dabei. Das ist meist ein zusätzlicher Service-Vertrag: 0,8 bis 2,5 Cent pro Schwarzweiß-Seite, 5 bis 12 Cent pro Farbseite. Bei 800 Seiten/Monat in Farbe sind das schnell 60–80 EUR/Monat zusätzlich.
Was Multifunktionsdrucker mieten bei FPS bedeutet
Miete ist anders strukturiert. Bei Fair Print Solutions zahlst du eine monatliche Miete ab 4,99 EUR — und genau die. Keine Mindestlaufzeit. Du kannst monatlich kündigen.
Im Mietpreis enthalten:
- Gerät (Neugerät oder gebraucht — du wählst, gebraucht ist die nachhaltige Option)
- Lieferung kostenlos in 2–4 Tagen (Deutschland)
- Lebenslange Garantie auf das Gerät — bei Defekt kommt innerhalb von 48 Stunden Ersatz per Versand
- Rückgabe jederzeit möglich, das Gerät darf auch defekt zurückkommen
- Kein Mindestbestellwert für Toner
Toner wird separat nachbestellt — −20% auf den Idealo-Preis, Qualität ist top. Bei einem typischen Multifunktionsdrucker für 5 Mitarbeiter und 1.000 Seiten/Monat liegen die Tonerkosten bei 25–50 EUR pro Monat, je nach Farbanteil.
Was wir nicht machen: Vor-Ort-Service. Wir schicken bei Defekt ein Ersatzgerät — das spart Wege, Termine und Servicepauschalen. Bisher hat das in über 200 Mietverhältnissen nie zu einem ernsten Problem geführt.
Die echte Rechnung — Multifunktionsdrucker für 5 Mitarbeiter, 3 Jahre
Damit du ein Gefühl für die Zahlen bekommst, hier ein realistisches Szenario: Kleines Büro, 5 Mitarbeiter, ca. 1.000 Seiten/Monat, gemischter Farb-/SW-Anteil. Was kostet ein klassischer A4-Multifunktionsdrucker (Brother MFC oder Kyocera ECOSYS Klasse) über 3 Jahre — leasen oder mieten?
| Position | Leasing (typisch) | Miete bei FPS |
|---|---|---|
| Vertragslaufzeit | 36 Monate | 0 (jederzeit kündbar) |
| Anzahlung | 0–500 EUR | 0 EUR |
| Monatsrate Gerät | 35–60 EUR | ab 4,99 EUR |
| Service-Vertrag (Wartung) | 25–50 EUR/Monat | nicht nötig — Austausch bei Defekt inklusive (48h) |
| Toner pro Jahr | 250–500 EUR | 300–600 EUR |
| Vorzeitige Kündigung | Restraten + Gebühr | jederzeit kostenlos |
| Eigentum am Ende | Leasinggeber | bleibt FPS |
| Gesamtkosten 3 Jahre | 2.880–4.860 EUR | ab 1.080 EUR |
Diese Zahlen stammen aus tatsächlichen Vergleichsangeboten, die ich in den letzten 12 Monaten von Kunden geprüft habe. Ein Brother MFC-L8390 bei einem großen Leasinganbieter: 42 EUR/Monat über 48 Monate plus 0,9 ct/SW-Seite und 7 ct/Farbseite. Bei 1.000 Seiten/Monat ergibt das 49 EUR Service zusätzlich — also 91 EUR/Monat brutto. Über die volle Laufzeit: 4.368 EUR.
Das gleiche Gerät über Miete bei FPS: 9,99 EUR/Monat, plus durchschnittlich 35 EUR Toner. Knapp 45 EUR pro Monat — und du bist nach 30 Tagen wieder draußen, falls du willst. Über 36 Monate sind das 1.620 EUR (Miete + Toner) gegen 4.368 EUR Leasing über 48 Monate. Konkret: Du sparst rund 50% pro Monat.
Wann Multifunktionsdrucker leasen trotzdem Sinn ergibt
Ich rede mir nicht das eigene Geschäft schön. Es gibt Fälle, in denen Leasing die bessere Wahl ist:
Großvolumige A3-Geräte ab 100 Seiten pro Minute. Wenn du über ein Produktionsdruck-System sprichst (Konica Minolta bizhub PRO oder Xerox PrimeLink), bewegst du dich in einer anderen Preisklasse — 8.000 bis 30.000 EUR Anschaffungskosten. Leasing über 60 Monate kann hier sinnvoll sein, wenn das Volumen konstant hoch ist. Für FPS ist das nicht das Zielgeschäft — wir mieten Bürodrucker an Unternehmen mit 1–10 Mitarbeitern und 350–10.000 Seiten/Monat.
Steuerliche Bilanzgestaltung. Leasingraten gelten als Betriebsausgaben und beeinflussen die Bilanz anders als Mietkosten. Für Steuerberater oder größere GmbHs kann das relevant sein. Für die meisten KMU ist der Effekt gering — Mietzahlungen sind genauso voll absetzbar.
Du brauchst das Gerät am Ende garantiert. Mit Leasing hast du in vielen Verträgen eine Kaufoption (Restwert oft 5–20% des Neupreises). Wenn du das Gerät 5 Jahre nutzen und dann übernehmen willst, kann das günstiger sein als reine Miete über die gleiche Zeit. Aber: Du übernimmst auch ein 5 Jahre altes Gerät mit dem entsprechenden Wartungsbedarf.
In allen anderen Fällen — und das sind 80–90% der kleinen Bürobetriebe in Deutschland — ist Miete günstiger und flexibler. Das deckt sich mit dem, was Kunden uns nach dem Wechsel zurückmelden.
Die häufigsten Fallen beim Drucker-Leasing
In den Verträgen, die mir Kunden vor dem Wechsel zeigen, tauchen immer wieder dieselben Stolpersteine auf:
Stillschweigende Vertragsverlängerung. Wenn du nicht 3–6 Monate vor Ablauf schriftlich kündigst, verlängert sich der Vertrag oft um 12 Monate. Bei großen Anbietern eine sehr verbreitete Klausel — und der Grund, warum manche Kunden 5 Jahre länger bezahlen als geplant.
Mindestabnahmemengen für Toner. "All inclusive ab 19,90 EUR/Monat" liest sich harmlos. Im Kleingedruckten steht oft eine Mindestseitenzahl pro Quartal. Druckst du weniger, zahlst du trotzdem. Druckst du mehr, kommt jede Seite teurer — in einem Vertrag, den ich gesehen habe, mit 18 ct pro Farbseite über dem Kontingent.
Rückgabezustand-Klauseln. Das Gerät muss am Ende "im einwandfreien Zustand" zurück. Definition: was der Anbieter dafür hält. Kratzer, Tonerflecken, vergilbte Plastikteile — alles potenzielle Nachforderungen. Eine Reinigungspauschale von 80–250 EUR ist in vielen Standardverträgen drin.
Versicherungspflicht. Manche Leasingverträge verlangen, dass du das Gerät versicherst. Das sind nochmal 5–15 EUR/Monat — die in der Werbung nicht auftauchten.
Bei Miete entfällt all das. Du zahlst die Monatsmiete, bestellst Toner wenn du welchen brauchst, gibst das Gerät zurück wenn du keins mehr brauchst. Punkt.
Multifunktionsdrucker mieten oder leasen — der Entscheidungsbaum
Wenn du dir die Entscheidung in 30 Sekunden durchgehen willst:
- Hast du unter 350 Seiten/Monat? Dann lohnt weder Mieten noch Leasen — kauf einen einfachen Drucker für 200–300 EUR.
- Brauchst du A3, Hochleistung oder Produktionsdruck? Dann Leasing prüfen — wir helfen dir nicht weiter.
- Bist du KMU mit 1–10 Mitarbeitern, 350–10.000 Seiten/Monat? Dann ist Miete in fast allen Fällen besser.
- Bist du dir unsicher, ob du in 12 Monaten noch das gleiche Gerät brauchst? Mieten — wegen der Flexibilität.
- Willst du das Gerät am Ende übernehmen? Leasing mit Kaufoption — wenn der Restwert vernünftig ist.
Für unsere typische Kundengruppe — Selbstständige, kleine Agenturen, Steuerberater, Kanzleien, Arztpraxen — gewinnt Miete in 9 von 10 Fällen. Nicht weil wir das so sagen, sondern weil wir die Vergleichsrechnungen vorher zeigen.
Welche Multifunktionsgeräte du bei FPS mieten kannst
Wir vermieten Geräte von fünf Herstellern — alle bewährt:
| Marke | Typische Geräte | Stärke |
|---|---|---|
| Brother | MFC-L8390, MFC-J6957 | Robust, günstig, kleine Büros |
| Kyocera | ECOSYS MA4000, MA6000 | Niedrige Druckkosten pro Seite |
| HP | LaserJet Pro M479, M283 | Bekanntes Ökosystem, gute Treiber |
| Xerox | WorkCentre 6515, VersaLink B405 | Solide Workgroup-Klasse |
| Lexmark | MX431, CX431 | Stabil, gute Scanner-Software |
Welches Gerät zu dir passt, hängt von Druckvolumen, Farbanteil und Workflow ab. Bei der Anfrage schauen wir gemeinsam, was sinnvoll ist — keine Verkaufspsychologie, sondern Mathe.
Was Kunden nach dem Wechsel von Leasing zu Miete sagen
Ein Steuerberater aus Hamburg, der von einem 48-Monats-Leasing zu uns gewechselt ist, hat es so zusammengefasst: "Ich hatte über vier Jahre 3.800 Euro für einen Drucker bezahlt, der am Ende dem Leasinggeber gehörte. Bei FPS zahle ich heute 23 Euro im Monat — und wenn ich morgen sage 'reicht', bin ich raus."
Das ist kein perfekter Ersatz für jeden Anwendungsfall. Aber für den typischen KMU-Bedarf — ein bis zwei Multifunktionsgeräte für ein Team von 5 bis 10 Personen — ist die Mathe eindeutig.
Häufige Fragen zum Multifunktionsdrucker leasen oder mieten
Was ist der Unterschied zwischen Drucker-Leasing und Drucker-Miete? Leasing ist eine Finanzierungsform mit fester Laufzeit (36–60 Monate). Das Gerät gehört dem Leasinggeber, am Ende kommt oft eine Kaufoption oder Anschlussfinanzierung. Miete ist eine kurzfristige Nutzungsvereinbarung — bei Fair Print Solutions monatlich kündbar, das Gerät bleibt unser Eigentum.
Was ist günstiger — Multifunktionsdrucker leasen oder mieten? Für kleine Büros mit 1–10 Mitarbeitern und 350–10.000 Seiten/Monat ist Miete in der Regel günstiger. Über 3 Jahre kostet ein typisches Multifunktionsgerät beim Leasing 2.880–4.860 EUR (inkl. Service-Vertrag). Bei FPS-Miete ab 1.080 EUR (inkl. Toner). Erst ab Produktionsdruck-Geräten mit hohen Volumen kann Leasing günstiger werden.
Wie lange ist die Mindestlaufzeit bei Drucker-Miete? Bei FPS gibt es keine Mindestlaufzeit. Du kannst monatlich zum Monatsende kündigen. Bei Leasing sind 36, 48 oder 60 Monate Standard.
Sind Toner und Service beim Mieten inklusive? Service in Form des 48h-Austauschs bei Defekt ist bei FPS inklusive — wir machen keine eigene Wartung, sondern tauschen das Gerät bei Defekt aus. Du zahlst nichts extra dafür. Toner ist separat: −20% auf den Idealo-Preis, kein Mindestbestellwert. Beim Leasing sind Wartung und Toner fast immer separater Vertrag mit eigenen Klauseln.
Was passiert bei einem Defekt — bei Miete und bei Leasing? Bei FPS-Miete bekommst du innerhalb von 48 Stunden ein Ersatzgerät per Versand. Du schickst das defekte Gerät zurück, fertig — kein Vor-Ort-Termin, kein Techniker, keine Wartezeit. Bei Leasing kommt typischerweise ein Techniker — Termin nach Verfügbarkeit, oft 3–14 Tage. Während dieser Wartezeit druckst du nicht.
Kann ich einen Multifunktionsdrucker steuerlich absetzen? Ja — beide Modelle vollständig. Mietzahlungen sind 1:1 als Betriebsausgaben absetzbar. Leasingraten ebenfalls. Beim Kauf wirst du über die AfA (3 Jahre Abschreibung) abschreiben. Welche Variante steuerlich am günstigsten ist, hängt von deiner Bilanzsituation ab — frag deinen Steuerberater.
Kann ich vorzeitig aus einem Leasing-Vertrag rauskommen? Selten und meist teuer. Üblich sind Restraten plus Strafgebühr (oft 30–50% der Restsumme). Manche Anbieter erlauben Vertragsübernahme durch Dritte — kompliziert und nicht garantiert. Bei FPS-Miete schreibst du eine Mail, gibst das Gerät zurück, fertig.
Welcher Multifunktionsdrucker ist am besten für 5 Mitarbeiter? Für 5 Mitarbeiter mit gemischtem Druckvolumen (800–1.500 Seiten/Monat) sind Geräte wie der Brother MFC-L8390, Kyocera ECOSYS MA4000 oder HP LaserJet Pro M479 die richtige Klasse. Welches konkret passt, schauen wir uns gemeinsam an — Druckvolumen, Farbanteil, Scan-Bedarf.
Gibt es bei Drucker-Miete versteckte Kosten? Bei Fair Print Solutions: nein. Du zahlst die Monatsmiete plus den Toner, den du tatsächlich bestellst. Keine Anzahlung, keine Servicepauschale, keine Reinigungsgebühr bei Rückgabe, keine Mindestabnahme. Stand April 2026.
Wie schnell kann ich einen Mietdrucker bekommen? 2–4 Werktage nach Vertragsabschluss. Lieferung deutschlandweit kostenlos. Wir schicken das Gerät vorkonfiguriert raus — Auspacken, einstecken, drucken.
Fazit — Multifunktionsdrucker leasen oder mieten?
Für die typischen Fälle — kleine Büros, KMU, Selbstständige, Praxen, Kanzleien — ist Miete günstiger, flexibler und weniger riskant als Leasing. Du sparst die Bindung und den Service-Vertrag. Du verlierst die Kaufoption und einen marginalen steuerlichen Effekt — die meisten Kunden vermissen beides nicht.
Wenn du gerade einen Leasing-Vertrag prüfst und unsicher bist, schick mir die Konditionen. Ich rechne die direkt gegen unsere Miete und sag dir ehrlich, was für dich besser ist — auch wenn die Antwort "bleib beim Leasing" lautet. Das Ziel ist die richtige Entscheidung, nicht der schnellste Auftrag.
Über den Autor: Ich bin Tobias Ludt, Geschäftsführer der Fair Print Solutions GmbH in Reinbek (bei Hamburg). Seit 2019 vermieten wir Bürodrucker an kleine Unternehmen in Deutschland und Österreich — mittlerweile über 1.000 Kunden. In diesem Artikel verarbeite ich Erfahrungen aus echten Vergleichsrechnungen, die wir täglich für Interessenten erstellen. Kein Theorie-Ratgeber, sondern Praxis aus 6 Jahren Drucker-Vermietung.
Du willst ein konkretes Angebot? Hier ist unsere Drucker-Übersicht — oder direkt eine Anfrage über das Kontaktformular.
Tobias Ludt ist Geschäftsführer der Fair Print Solutions GmbH. Er berät kleine Unternehmen in Deutschland und Österreich beim Thema Bürodrucker mieten — seit 2019, mit echten Zahlen, ohne Marketingblabla.
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