Zum Inhalt springen
Ratgeber
10 Min. Lesezeit

Drucker für RA-MICRO Kanzleien mieten: Was du wirklich brauchst

Drucker für RA-MICRO Kanzlei mieten: Worauf du achten musst, welche Modelle passen & warum Miete günstiger ist. Jetzt informieren!

Tobias Ludt
Tobias Ludt
Geschäftsführer · Fair Print Solutions

Wenn du in deiner Kanzlei mit RA-MICRO arbeitest, weißt du: Das System läuft — aber der Drucker macht manchmal Probleme. Entweder passt er nicht, er ist zu langsam, oder er druckt einfach nicht das aus, was RA-MICRO erwartet. Ich sehe das bei kleinen Kanzleien regelmäßig: Ein falscher Drucker kostet täglich Zeit und Nerven. In diesem Post erkläre ich dir, worauf du beim Druckerkauf — oder besser: bei der Druckermiete — für RA-MICRO achten musst, welche Geräte sich bewährt haben, und warum Miete für viele Kanzleien die smartere Wahl ist.

Was RA-MICRO an deinen Drucker wirklich fordert

RA-MICRO ist die meistgenutzte Anwaltssoftware in Deutschland — laut Herstellerangaben arbeiten damit über 40.000 Anwälte und Kanzleien. Das System verwaltet Akten, Schriftsätze, Mandantenpost und vieles mehr. Insbesondere, da gedruckt wird — und das in Kanzleien täglich viel — kommt es auf den richtigen Drucker an.

Folgendes ist beim Einsatz mit RA-MICRO relevant:

  • PCL- oder PostScript-Unterstützung: RA-MICRO kommuniziert mit Druckern über gängige Seitenbeschreibungssprachen. Geräte mit PCL 5/6 oder PostScript arbeiten zuverlässig.
  • Duplex-Druck: Doppelseitiger Druck ist für Schriftsätze und Akten quasi Pflicht — spart Papier und sieht professioneller aus.
  • Netzwerkfähigkeit (LAN): In der Kanzlei drucken meistens mehrere Personen. Deshalb muss der Drucker per LAN eingebunden sein — idealerweise mit fester IP-Adresse.
  • Hohe Druckgeschwindigkeit: Schriftsätze haben oft 20, 30 oder mehr Seiten. Langsame Drucker bremsen den Kanzleibetrieb spürbar.
  • Scannen zu E-Mail (Scan2Mail): Für den Posteingang oder den beA-Versand ist die Scan-to-Mail-Funktion in vielen Kanzleien essenziell. Dafür braucht es ein Multifunktionsgerät mit SMTP-Konfiguration.

Darüber hinaus spielt Zuverlässigkeit eine große Rolle. Eine Kanzlei kann es sich schlicht nicht leisten, dass der Drucker am Tag einer Verhandlung ausfällt. Deshalb solltest du auf ein Gerät setzen, das im Dauerbetrieb stabil läuft.

Brauche ich zwingend ein Multifunktionsgerät?

Nicht zwingend — aber in den meisten Kanzleien macht es Sinn. Wenn du Mandantenpost einscannst, Dokumente digitalisierst oder Faxe empfängst, ist ein Multifunktionsgerät (MFC) der praktischere Weg. Außerdem sparst du Platz, weil ein Gerät mehrere Funktionen übernimmt. Einfache Drucker ohne Scan-Funktion sind dagegen für Kanzleien eher die Ausnahme.

Was ist mit Farbdruck?

Farbdruck ist in Kanzleien meistens nachrangig — Schriftsätze, Verträge und Briefe werden fast immer in Schwarz-Weiß gedruckt. Allerdings gibt es Ausnahmen: Präsentationen, Gesellschaftsverträge mit Grafiken oder Mandanteninformationen mit Farbakzenten. Deshalb lohnt sich ein Farbdrucker nur, wenn du ihn wirklich regelmäßig brauchst. Ansonsten reicht ein gutes Schwarz-Weiß-Multifunktionsgerät vollkommen aus.

Welche Drucker für RA-MICRO geeignet sind

Ich werde hier keine endlose Modellliste runterbeten. Vielmehr erkläre ich dir, welche Geräteklassen und Hersteller in der Praxis gut mit RA-MICRO funktionieren. Denn letztlich geht es nicht um das Datenblatt — sondern darum, dass der Druck in deiner Kanzlei jeden Tag reibungslos klappt.

Brother: Solide und kanzleitauglich

Brother-Geräte sind bei kleinen und mittleren Kanzleien besonders beliebt — und das aus gutem Grund. Sie unterstützen PCL, haben zuverlässigen Duplexdruck und lassen sich problemlos in ein Kanzleinetzwerk integrieren. Das Brother MFC-L2710DN ist beispielsweise ein kompakter Klassiker: Netzwerkdruck, Duplex, Scan, Kopie — alles drin, klein und leise. Wenn du etwas mehr Leistung brauchst, ist das Brother MFC-L8390CDW einen Blick wert — Farb-MFC mit hoher Druckgeschwindigkeit und WLAN. Darüber hinaus bietet Brother eine gute Treiber-Unterstützung unter Windows, was bei RA-MICRO wichtig ist.

Lexmark: Für höhere Druckvolumen

Lexmark ist weniger bekannt, aber in professionellen Büroumgebungen sehr geschätzt. Insbesondere bei höherem Druckvolumen — also wenn täglich 50, 100 oder mehr Seiten anfallen — überzeugen Lexmark-Geräte durch Robustheit und niedrige Druckkosten. Das Lexmark MX310DN ist ein kompaktes Multifunktionsgerät mit PCL-Unterstützung, das sich gut in ein Kanzleinetzwerk einfügt. Ebenso ist der Lexmark MS410DN eine solide Wahl, wenn du "nur" drucken musst — ohne Scan-Funktion, dafür schnell und zuverlässig.

HP und Kyocera: Ebenfalls gute Optionen

HP-Drucker laufen in vielen deutschen Büros — entsprechend gut ist die Treiberunterstützung und die Kompatibilität mit RA-MICRO. Kyocera hingegen ist bekannt für extrem niedrige Druckkosten und sehr lange Wartungsintervalle. Beide Hersteller sind deshalb ebenfalls für Kanzleien geeignet. Auf unserer Druckerübersicht findest du alle verfügbaren Modelle.

Du willst wissen, welcher Drucker am besten zu deiner RA-MICRO-Kanzlei passt? Meld dich bei uns — kostenlos und unverbindlich.

Warum Mieten für Kanzleien oft klüger ist als Kaufen

Ich erlebe es immer wieder: Kanzleien kaufen einen Drucker für 400–800 Euro, und nach zwei Jahren gibt es Probleme — Toner schwer zu bekommen, Treiber nicht mehr aktuell, Gerät läuft langsam. Dann steht wieder eine Investition an. Deshalb lohnt es sich, den Kauf-Reflex zu hinterfragen.

Was Miete wirklich kostet — und was sie spart

Bei Fair Print Solutions mietest du Drucker ab 4,99€/Monat, Multifunktionsgeräte ab 9,99€/Monat. Keine Mindestlaufzeit — du kannst jederzeit kündigen. Im Mietpreis enthalten sind:

  • Das Gerät selbst (Neugerät oder nachhaltig gebrauchtes Gerät — du wählst)
  • Kostenloser Versand (Lieferung in der Regel 2–4 Tage)
  • Lebenslange Garantie: Bei Defekt tauschen wir das Gerät aus — kein Reparaturaufwand, keine Kosten
  • 48h Service-Versprechen

Toner kaufst du bei uns — kein Mindestbestellwert, immer 20% unter Idealo-Preis, Qualität top. Darüber hinaus musst du dich nicht um Garantiefälle, Wartungsverträge oder Ersatzteilsuche kümmern.

Der Vergleich: Kauf vs. Miete für eine Kanzlei

Kriterium Kauf Miete (FPS)
Anschaffungskosten 400–900€ sofort ab 9,99€/Monat
Mindestlaufzeit Keine
Garantie / Defekt Herstellergarantie (meist 1–2 Jahre) Lebenslanger Austausch
Toner Fremd bezogen Bei FPS, −20% auf Idealo
Wartung Selbst organisieren Austausch bei Defekt
Liquidität Gebunden Frei

Folglich ist Miete besonders für kleine Kanzleien mit 1–5 Mitarbeitern finanziell attraktiv — kein Kapital gebunden, keine Überraschungskosten. Nichtsdestotrotz entscheidet jeder selbst: Wer ein hohes Druckvolumen hat und langfristig plant, sollte beide Optionen durchrechnen. Unser Drucker-Finder hilft dabei.

Was ist mit Leasing?

Drucker-Leasing klingt ähnlich wie Miete — ist es aber nicht. Beim Leasing bindest du dich meist für 36 bis 60 Monate, die monatlichen Raten sind vertraglich festgelegt, und am Ende gehört dir das Gerät. Das ist das genaue Gegenteil von Flexibilität. Auf unserer Seite zum Thema Drucker leasen erklären wir den Unterschied ausführlicher. FPS bietet kein Leasing — nur echte, flexible Miete.

Einrichtung & Integration: Was du wissen musst

Ein häufiger Irrtum: "Drucker anschließen, Treiber installieren, fertig." In einer Kanzleiumgebung mit RA-MICRO ist das leider nicht so einfach. Deshalb möchte ich hier kurz auf die wichtigsten Punkte eingehen.

Netzwerk-Einbindung & IP-Adresse

RA-MICRO druckt in der Regel über das lokale Netzwerk. Damit das stabil funktioniert, sollte der Drucker eine feste (statische) IP-Adresse erhalten. Andernfalls kann es passieren, dass der Router nach einem Neustart eine neue IP vergibt — und RA-MICRO den Drucker plötzlich nicht mehr findet. Das richtet entweder euer IT-Betreuer ein, oder ihr nutzt die Druckerkonfiguration direkt über das Webinterface des Geräts.

Scan2Mail & SMTP-Konfiguration

Wenn du Dokumente direkt vom Multifunktionsgerät als E-Mail versenden möchtest — z.B. für den beA-Upload oder zur Aktenablage — musst du den SMTP-Server des Druckers konfigurieren. Das erfordert die E-Mail-Zugangsdaten deines Mailservers und etwas technisches Know-how. Allerdings ist das kein Hexenwerk: Die meisten Multifunktionsgeräte haben dafür ein übersichtliches Webinterface. Falls du dabei Unterstützung brauchst, bieten wir die Vermittlung an einen externen IT-Partner an — 49,90€/30 Minuten per TeamViewer.

RA-MICRO Druckertreiber richtig einrichten

RA-MICRO nutzt für manche Funktionen — z.B. den Aktendruck oder den Etikettendruck aus dem Adressstamm — eigene Druckroutinen. Deshalb empfehle ich, den Drucker nach der Netzwerkeinrichtung in RA-MICRO direkt als Standarddrucker zu hinterlegen und testweise einen Schriftsatz zu drucken. So erkennst du früh, ob Seitenränder, Schriftgröße und Duplex korrekt eingestellt sind. Außerdem solltest du prüfen, ob aktuelle PCL-Treiber vom Hersteller installiert sind — veraltete Treiber verursachen häufig Darstellungsprobleme.

Ich erinnere mich an einen Kunden — eine kleine Rechtsanwaltskanzlei aus dem Raum Hamburg mit zwei Mitarbeitern. Die hatten ihren Drucker selbst gekauft, Jahre genutzt und irgendwann begann er, Schriftsätze falsch zu formatieren. Stundenlang haben sie gesucht, bis sich herausstellte: Der Treiber war veraltet und RA-MICRO hatte ein Update eingespielt, das damit nicht mehr kompatibel war. Wäre das Gerät bei uns gemietet gewesen, hätten wir es einfach ausgetauscht. Infolgedessen spart man sich den ganzen Ärger.

Nützliche Infos zu technischen Anforderungen findest du auch im BSI-Ratgeber zu Büro-IT-Sicherheit — insbesondere wenn es um sichere Druckerintegration im Netzwerk geht.

Darüber hinaus haben wir auf unserer Kanzlei-Seite weitere Informationen speziell für Rechtsanwälte und Notare zusammengestellt. Und auf der FAQ-Seite beantworte ich die häufigsten Fragen rund um die Druckermiete.

Fazit: Dein nächster Schritt

Ein RA-MICRO-kompatibler Drucker muss kein teures Abenteuer sein. Wichtig ist: PCL-Unterstützung, Netzwerkfähigkeit, Duplex — und bei Bedarf Scan2Mail via SMTP. Geräte von Brother, Lexmark, HP oder Kyocera erfüllen diese Anforderungen zuverlässig. Ebenso wichtig ist, dass du nicht zu viel Kapital in Hardware bindest — insbesondere als kleine Kanzlei. Miete gibt dir Flexibilität, keine versteckten Kosten und einen direkten Ansprechpartner, wenn etwas nicht stimmt.

Schließlich möchte ich noch eines sagen: Kein Drucker läuft ewig ohne irgendein Problem. Der Unterschied liegt darin, wie schnell das Problem gelöst wird. Bei Fair Print Solutions tauschen wir das Gerät aus — fertig. Keine Warteschleifen, kein Reparaturservice, keine Kosten.

Bevor du eine Entscheidung triffst, nutze gerne unseren Drucker-Finder, um das passende Modell für deine Kanzlei zu finden. Außerdem erläutern wir auf der Vorteile-Seite, was Druckermiete von anderen Optionen unterscheidet.

Jetzt unverbindlich anfragen: Kostenlosen Beratungstermin buchen

Über den Autor: Tobi ist Gründer von Fair Print Solutions und vermietet seit 2019 Drucker an kleine und mittlere Unternehmen in ganz Deutschland und Österreich. Bei Fragen erreichst du ihn direkt über die Kontaktseite.

Häufige Fragen

Welcher Drucker ist am besten für RA-MICRO geeignet?

Für RA-MICRO eignen sich vor allem Laserdrucker mit PCL-Unterstützung, Duplex und Netzwerkfähigkeit (LAN). Bewährt haben sich Geräte von Brother, Lexmark, HP und Kyocera. Für den Kanzleialltag empfehle ich außerdem ein Multifunktionsgerät mit Scan2Mail-Funktion, damit du Dokumente direkt per E-Mail weiterleiten kannst.

Kann ich einen Drucker für meine Kanzlei mieten statt kaufen?

Ja — und das ist für viele Kanzleien die cleverere Wahl. Bei Fair Print Solutions mietest du Drucker ab 4,99€/Monat, Multifunktionsgeräte ab 9,99€/Monat. Keine Mindestlaufzeit, kein Kapitaleinsatz, und bei Defekt wird das Gerät einfach ausgetauscht. Toner kaufst du bei uns — kein Mindestbestellwert, immer 20% unter Idealo-Preis.

Wie richte ich einen gemieteten Drucker für RA-MICRO ein?

Du verbindest den Drucker per LAN mit deinem Netzwerk und vergibst eine feste IP-Adresse. Anschließend installierst du den aktuellen PCL-Treiber und richtest den Drucker in RA-MICRO als Standarddrucker ein. Falls du Unterstützung bei SMTP oder Scan2Mail brauchst, vermitteln wir einen externen IT-Partner — 49,90€/30 Minuten per TeamViewer.

Was passiert, wenn der gemietete Drucker ausfällt?

Bei einem Defekt tauschen wir das Gerät vollständig aus — kostenlos und in der Regel innerhalb von 48 Stunden. Du musst dich nicht um Reparatur, Ersatzteile oder Garantieabwicklung kümmern. Das Gerät darf auch defekt zurückgeschickt werden. So bleibt dein Kanzleibetrieb ohne lange Unterbrechungen.

Ist Drucker mieten günstiger als Drucker kaufen für eine Kanzlei?

In den meisten Fällen ja — besonders wenn du die Gesamtkosten berechnest: Kaufpreis, Toner, Garantie, eventuelle Reparaturen. Bei der Miete zahlst du einen festen monatlichen Betrag, sparst Toner mit 20% Rabatt gegenüber Idealo und hast keine Überraschungskosten. Außerdem bleibt deine Liquidität frei — wichtig für kleine Kanzleien.

Über den Autor
Tobias Ludt
Tobias Ludt
Geschäftsführer · Fair Print Solutions

Tobias Ludt ist Geschäftsführer der Fair Print Solutions GmbH. Er berät kleine Unternehmen in Deutschland und Österreich beim Thema Bürodrucker mieten — seit 2019, mit echten Zahlen, ohne Marketingblabla.

Mehr über uns

Drucker mieten? Lass dich beraten.

Unverbindliches Angebot in 24h. Lieferung in 2–4 Werktagen. Keine Mindestlaufzeit.

Vertrauen von

Google IHK Mitglied
500+ zufriedene
Kunden
Seit 2019 Erfahrung &
Verlässlichkeit
Deutschland
+ Österreich
2-4 Werktage
Lieferzeit
Keine Mindestlaufzeit
Günstiger Toner
48h Service
Partner von 5 Top-Marken
Ab 4,99 €/Monat
Gratis Versand