Drucker-Trends klingen nach einem Thema für IT-Abteilungen großer Konzerne. Aber auch für kleine Unternehmen mit 1-10 Mitarbeitern gibt es relevante Entwicklungen in 2026.
Ich filtere hier was wirklich relevant ist -- und was du getrost ignorieren kannst.
Trend 1: Cloud-Druck und mobile Drucklösungen
Was es bedeutet: Dokumente direkt aus der Cloud oder vom Smartphone drucken, ohne PC dazwischenzuschalten.
Ist das relevant für dich? Ja, zunehmend. Wenn dein Team viel remote arbeitet oder Mitarbeiter von unterwegs drucken müssen, ist ein Drucker mit Cloud-Print-Unterstützung praktisch.
Was du konkret tun solltest: Bei der Geräteauswahl auf AirPrint (Apple) und Google Cloud Print Nachfolger-Funktionen achten. Die meisten modernen Laser-MFPs unterstützen das bereits.
Für das normale kleine Büro mit festem Arbeitsplatz: kein dringender Bedarf. Aber nice to have.
Trend 2: Sicherheit und DSGVO bei vernetzten Druckern
Drucker sind Netzwerkgeräte. Und wie alle Netzwerkgeräte sind sie potenzielle Angriffspunkte.
Was das bedeutet: Alte Drucker ohne Sicherheits-Updates können zum Einfallstor ins Firmennetzwerk werden. Besonders problematisch wenn sensible Daten gedruckt werden -- in Kanzleien, Arztpraxen, Buchhaltungen.
Was du 2026 tun solltest:
- Firmware der Drucker regelmäßig aktualisieren
- Standardpasswörter ändern
- Drucker im Netzwerk segmentieren wenn möglich
- Ältere Geräte ohne Support-Ende beobachten
Bei Mietgeräten von FPS: du bekommst aktuelle Modelle mit aktuellem Firmware-Stand.
Trend 3: Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Energiepreise bleiben hoch. Druckerhersteller reagieren mit sparsameren Geräten.
Was das bedeutet für dich: Neue Geräte verbrauchen im Standby und im Druck deutlich weniger Strom als ältere Modelle. Das macht bei einem Büro mit 5 Mitarbeitern nicht den Unterschied zwischen Gewinn und Verlust -- aber es summiert sich.
Konkret: Ein moderner Laser-MFP verbraucht im Standby 1-3 Watt statt früher 10-20 Watt. Im Druckbetrieb 300-500 Watt statt 600-800 Watt.
Recycling: Leere Tonerkartuschen können zurückgegeben und recycelt werden. Das ist beim Mieten von FPS-Geräten standard.
Trend 4: Papier bleibt -- aber anders
"Papierloses Büro" ist seit 20 Jahren ein Versprechen das nicht eingehalten wird. Warum das so ist, erkläre ich in diesem Artikel ausführlicher.
Was sich 2026 tatsächlich ändert: Die Art wie Papier genutzt wird. Weniger Kopien von E-Mails. Mehr Scan statt physische Ablage. Aber Drucken für Verträge, Dokumente, Kunden-Unterlagen bleibt.
Folge für die Gerätewahl: Gute Scan-Funktion wird wichtiger. MFPs die gut scannen und direkt in Cloud-Systeme übertragen, werden zum Standard.
Trend 5: Miete statt Kauf -- wächst weiter
Das ist ein Trend der mir als FPS-Inhaber natürlich nicht egal ist -- aber er ist real.
Kleine Unternehmen binden immer weniger Kapital in Hardware. Statt kaufen wird gemietet, geleast oder abonniert -- bei Software, bei Fahrzeugen, und zunehmend auch bei Bürogeräten.
Der Vorteil: Immer aktuelle Geräte, kein Investitionsrisiko, Kosten sind planbar.
Bei FPS: du mietest monatlich ohne Bindung, bekommst aktuelle Geräte, und tauschst bei Bedarf. Das entspricht genau dem Trend hin zu flexiblen Nutzungsmodellen.
Was du 2026 konkret machen solltest
Wenn du einen alten Drucker hast (5+ Jahre): Überlege ob es nicht Zeit für ein Update ist. Neue Geräte sind sparsamer, sicherer und zuverlässiger.
Wenn du noch keinen Drucker hast: Lies erst die Kaufen-vs-Mieten-Rechnung bevor du entscheidest.
Wenn du einen Mietvertrag mit langer Laufzeit hast: Schauen ob du nach Ablauf in ein flexibleres Modell wechseln kannst.
Häufig gestellte Fragen
Werden Tintenstrahler-Drucker für Büros relevanter?
Was ist KI-Integration bei Druckern -- ist das relevant?
Sollte ich 2026 noch in einen Drucker investieren oder auf papierloses Büro setzen?
Lohnen sich refurbished Drucker 2026?
Modernes Gerät mieten statt kaufen. Jetzt aktuelles Angebot holen oder Drucker-Finder nutzen.
Tobias Ludt ist Geschäftsführer der Fair Print Solutions GmbH. Er berät kleine Unternehmen in Deutschland und Österreich beim Thema Bürodrucker mieten — seit 2019, mit echten Zahlen, ohne Marketingblabla.
Mehr über uns