Was kostet ein Drucker pro Monat — wirklich? Die meisten Selbständigen und kleinen Büros denken beim Kauf eines Druckers nur an den Kaufpreis. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Deshalb nehme ich hier alle Kostenpunkte unter die Lupe — vom Anschaffungspreis über Toner bis zu versteckten Folgekosten — und zeige dir, mit welchem Modell du langfristig am günstigsten druckst.
Was kostet ein Drucker wirklich? Die echte Gesamtrechnung
Ich sehe das bei meinen Kunden regelmäßig: Ein Drucker für 150€ wirkt auf den ersten Blick günstig. Allerdings ist das Gerät selbst oft der kleinste Posten auf der langen Kostenliste. Folglich lohnt es sich, alle Kostenblöcke einzeln anzuschauen — am besten auf Monatsbasis.
Die vier Kostenblöcke im Überblick
- Anschaffungskosten: Einmaliger Kaufpreis, umgerechnet auf die Nutzungsdauer
- Verbrauchsmaterial: Toner oder Tinte, Resttonerbehälter, ggf. Trommeleinheiten
- Wartung & Reparatur: Techniker, Ersatzteile, Ausfallzeiten
- Betriebskosten: Strom, Netzwerkintegration, Verwaltungsaufwand
Ein typischer Laserdrucker für ein kleines Büro kostet beim Kauf zwischen 200€ und 600€. Verteilt man diesen Betrag auf eine realistische Nutzungsdauer von vier Jahren, ergibt sich ein monatlicher Kostenanteil von rund 4€ bis 12€ — nur für das Gerät selbst. Darüber hinaus kommen alle anderen Posten noch oben drauf.
Beispielrechnung: Kleines Büro, 500 Seiten/Monat
| Kostenart | Monatlich (ca.) |
|---|---|
| Geräteabschreibung (400€ / 48 Monate) | 8,33 € |
| Toner (500 Seiten, ca. 3 Cent/Seite) | 15,00 € |
| Wartung / Reparatur (Durchschnitt) | 5,00 € |
| Strom (Laserdrucker, ca.) | 1,50 € |
| Gesamt | ca. 29,83 € |
Das sind knapp 30€ pro Monat — und dabei ist noch kein IT-Support eingerechnet. Ebenso fehlen mögliche Ausfallzeiten, in denen du nicht drucken kannst und ggf. zum Copyshop musst.
Der größte Kostenblock: Toner
Toner ist langfristig der teuerste Posten beim Drucken. Insbesondere für kleine Unternehmen, die regelmäßig drucken, macht der Toner-Preis einen erheblichen Unterschied. Deshalb lohnt es sich, hier genau hinzuschauen.
Wie viel kostet Toner wirklich pro Seite?
Laut Druckerchannel.de liegen die Seitenkosten bei Laserdruckern je nach Modell zwischen 1,5 und 5 Cent pro Seite — bei reinem Schwarzweißdruck. Farbdruck ist deutlich teurer und kann schnell das Drei- bis Fünffache kosten. Demnach spielt die Wahl des richtigen Geräts für dein Druckprofil eine entscheidende Rolle.
Tonerkauf: Worauf du achten solltest
Viele kaufen Toner einfach dort, wo sie gerade suchen — ohne Preisvergleich. Allerdings schwanken die Preise für identische Kartuschen online erheblich. Bei uns bei Fair Print Solutions kaufst du Toner immer 20% unter dem Idealo-Preis, ohne Mindestbestellwert. Das klingt nach wenig, summiert sich aber über ein Jahr auf einen dreistelligen Betrag.
Ein Praxisbeispiel: Eine meiner Kundinnen — Inhaberin einer kleinen Steuerkanzlei in Bayern — hat vorher Toner immer beim lokalen Bürohandel gekauft. Nach dem Wechsel zu uns hat sie allein beim Toner über 180€ im Jahr gespart. Überdies entfällt für sie der Aufwand, Preise zu vergleichen.
Du willst wissen, welcher Drucker zu deinem Büro passt? Meld dich bei uns — kostenlos und unverbindlich.
Versteckte Kosten, die viele übersehen
Neben den offensichtlichen Kosten gibt es eine Reihe von Posten, die im Alltag kaum auffallen — die sich aber trotzdem in der Summe bemerkbar machen. Ich spreche hier aus Erfahrung: Diese Punkte sind es, die Kunden erst im Nachhinein ärgern.
Reparatur und Ausfallzeiten
Ein Laserdrucker hält in der Regel mehrere Jahre — wenn nichts schiefläuft. Doch Reparaturen kommen früher als erwartet. Laut CHIP.de sind Druckerprobleme wie Papierstau, Trommelschäden oder Druckkopfdefekte häufige Gründe für Serviceanrufe. Ein einzelner Techniker-Einsatz kann schnell 80–150€ kosten — plus Ersatzteile. Infolgedessen ergibt sich im Schnitt ein jährlicher Wartungsaufwand von 30–60€ für ein normal genutztes Gerät.
Netzwerk- und IT-Integration
Nicht jeder Drucker lässt sich einfach anschließen und losstarten. Scan-to-Mail (SMTP-Einrichtung), Netzwerkintegration oder Druckserver-Anbindung — das kostet Zeit. Und Zeit ist bei Selbständigen und kleinen Büros Geld. Darüber hinaus: Wenn du dafür einen externen IT-Techniker beauftragst, zahlst du in der Regel 80–120€ pro Stunde.
Stromkosten
Laserdrucker verbrauchen im Betrieb zwischen 300 und 500 Watt — im Standby deutlich weniger. Dennoch kommen über ein Jahr etwa 15–25 kWh zusammen, was bei aktuellen Strompreisen rund 5–8€ pro Jahr ausmacht. Dieser Posten ist vergleichsweise klein, gehört aber zur ehrlichen Gesamtrechnung dazu.
Abschreibung & gebundenes Kapital
Wer einen Drucker für 400–800€ kauft, bindet Kapital — Kapital, das in einem kleinen Unternehmen oft an anderer Stelle fehlt. Zudem verliert das Gerät sofort nach dem Kauf an Wert. Folglich ist der Wiederverkaufswert nach zwei bis drei Jahren meist minimal.
Kaufen vs. Mieten: Was ist günstiger?
Das ist die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird. Und die ehrliche Antwort: Es kommt auf deinen Kontext an. Deshalb zeige ich dir beide Szenarien transparent — ohne Marketingblabla.
Wann Kaufen sinnvoll ist
Kaufen lohnt sich, wenn du ein Gerät langfristig (4+ Jahre) ohne Ausfälle nutzt, dir selbst helfen kannst bei Problemen und Toner günstig bekommst. Allerdings ist das in der Praxis seltener, als man denkt — gerade in kleinen Büros ohne eigene IT-Abteilung.
Wann Mieten günstiger ist
Bei Fair Print Solutions mietest du einen Laserdrucker ab 4,99€/Monat, ein Multifunktionsgerät ab 9,99€/Monat. Darin enthalten: das Gerät, kostenlose Lieferung, lebenslange Garantie und Austausch bei Defekt — ohne Zusatzkosten. Gleichzeitig gibt es keine Mindestlaufzeit, du kannst also jederzeit kündigen.
Nehmen wir die Beispielrechnung von oben: Beim Kauf zahlst du rund 30€/Monat (Gerät + Toner + Wartung). Mit Miete zahlst du z.B. 12€/Monat Miete plus Toner bei uns — und sparst dabei 20% gegenüber dem Idealo-Preis. In vielen Fällen ist Mieten 30–50% günstiger als Kauf, wenn man alle Kosten einbezieht.
| Kostenart | Kauf | Miete bei FPS |
|---|---|---|
| Gerät/Monat | 8–15 € | ab 4,99 € |
| Toner/Monat (500 S.) | 15 € | ~12 € (−20%) |
| Wartung/Reparatur | 3–7 € | 0 € (inklusive) |
| Bindung | Kein Verkauf möglich | Jederzeit kündbar |
| Defekt-Handling | Kosten + Aufwand | Austausch kostenlos |
| Gesamt/Monat | ca. 26–37 € | ca. 17–22 € |
Darüber hinaus ist bei der Miete kein Kapital gebunden — du kannst das Geld sinnvoller einsetzen. Schau dir dazu auch unsere Drucker-Übersicht oder den Drucker-Finder an, um das passende Gerät für dein Büro zu finden.
Ebenso interessant für Kanzleien, Arztpraxen oder Handwerksbetriebe: Wir haben spezialisierte Seiten für typische Branchen-Anforderungen. Außerdem findest du weitere Infos zu den Unterschieden zwischen Miete und Leasing auf unserer Seite Drucker leasen — dort erklären wir, warum Leasing für viele kleine Betriebe nicht die beste Wahl ist.
Wichtig: Vor Vertragsschluss läuft bei uns eine standardmäßige Bonitätsprüfung — das ist üblich und transparent. Es geht nur darum, die Zusammenarbeit für beide Seiten sicher zu gestalten.
Druckkosten senken: Meine Tipps aus der Praxis
Egal ob du kaufst oder mietest — mit ein paar einfachen Maßnahmen kannst du deine monatlichen Druckkosten deutlich reduzieren. Hier sind die wichtigsten Punkte, die ich meinen Kunden immer mitgebe:
1. Druckvolumen kennen
Viele Selbständige wissen gar nicht, wie viele Seiten sie im Monat drucken. Deshalb: Schau in die Gerätezähler (bei Laserdruckern meist über eine interne Statusseite abrufbar) und verschaffe dir einen Überblick. Wer unter 350 Seiten pro Monat druckt, ist bei einem eigenen Drucker oft schlechter dran als mit dem gelegentlichen Besuch beim Copy-Shop.
2. Duplex-Druck aktivieren
Doppelseitiger Druck halbiert deinen Papierverbrauch — und damit auch einen Teil der indirekten Kosten. Außerdem ist es nachhaltiger. Laut Umweltbundesamt verursacht der Papierverbrauch in Büros erhebliche Ressourcen- und Energieaufwände — Duplex ist eine der einfachsten Maßnahmen dagegen.
3. Nur drucken, was wirklich gedruckt werden muss
Dieser Tipp klingt banal, spart aber tatsächlich bares Geld. E-Mails, PDFs und interne Notizen müssen in den meisten Fällen nicht ausgedruckt werden. Folglich reduzierst du allein durch bewusstes Drucken deinen Tonerverbrauch spürbar.
4. Das richtige Gerät für deinen Bedarf
Ein zu großes Gerät kostet unnötig viel in Anschaffung und Betrieb. Andererseits ist ein zu kleines Gerät schnell überlastet und verursacht Folgekosten. Mein Tipp: Nutze unseren Drucker-Finder, um das Gerät zu finden, das wirklich zu deinem Druckvolumen und Büroalltag passt — ohne Über- oder Unterversorgung.
5. Toner smart nachbestellen
Toner immer erst nachbestellen, wenn er fast leer ist — nicht auf Vorrat kaufen, der dann einlagert und ggf. altert. Gleichzeitig lohnt es sich, nicht beim erstbesten Anbieter zu kaufen, sondern systematisch auf einen günstigen Preis zu achten. Bei uns bei FPS ist das einfach: Toner kaufst du bei uns — kein Mindestbestellwert, immer 20% unter Idealo-Preis, Qualität top.
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Häufige Fragen
Was kostet ein Drucker pro Monat im Durchschnitt?
Das hängt stark vom Nutzungsverhalten ab. Bei 500 gedruckten Seiten pro Monat liegen die Gesamtkosten beim Kauf (Gerät, Toner, Wartung) bei ca. 25–37€ monatlich. Bei der Drucker-Miete über Fair Print Solutions lässt sich das je nach Gerät auf 17–22€ pro Monat senken — inklusive Garantie und Austausch bei Defekt.
Welche versteckten Kosten hat ein Drucker?
Neben dem Kaufpreis kommen Toner, Trommeleinheiten, Wartungskosten, Reparaturen und IT-Integration dazu. Hinzu kommen gebundenes Kapital und Ausfallzeiten bei Defekt. Diese Posten werden beim Kauf häufig unterschätzt und summieren sich über die Nutzungsdauer schnell auf mehrere Hundert Euro.
Ist Drucker mieten günstiger als kaufen?
In den meisten Fällen ja — wenn man alle Kosten ehrlich einrechnet. Mieten bei Fair Print Solutions startet ab 4,99€/Monat, inklusive Garantie und Austausch bei Defekt. Dazu kommt Toner 20% günstiger als auf Idealo. Im direkten Vergleich spart man gegenüber dem Gesamtpaket Kauf oft 30–50%.
Was kostet Toner pro Monat für ein kleines Büro?
Bei ca. 500 Seiten Schwarzweißdruck pro Monat und einem Seitenpreis von 2–3 Cent liegst du bei 10–15€ Tonerkosten monatlich. Bei Fair Print Solutions kaufst du Toner immer 20% unter dem Idealo-Preis — ohne Mindestbestellwert. Das spart übers Jahr gerechnet schnell 100–200€.
Gibt es eine Mindestlaufzeit bei der Drucker-Miete bei Fair Print Solutions?
Nein. Bei Fair Print Solutions gibt es keine Mindestlaufzeit. Du kannst den Mietvertrag jederzeit kündigen. Vor Vertragsschluss findet eine standardmäßige Bonitätsprüfung statt. Lieferung ist in der Regel in 2–4 Tagen — kostenlos innerhalb Deutschlands.
Was passiert, wenn der gemietete Drucker kaputt geht?
Bei einem Defekt wird das Gerät komplett ausgetauscht — kostenlos und ohne bürokratischen Aufwand. Das ist unsere lebenslange Garantie. Du schickst das defekte Gerät zurück (darf auch defekt zurückkommen) und bekommst ein Ersatzgerät per Versand. Vor-Ort-Service gibt es bei uns nicht — alles läuft remote oder per Versand.
Tobias Ludt ist Geschäftsführer der Fair Print Solutions GmbH. Er berät kleine Unternehmen in Deutschland und Österreich beim Thema Bürodrucker mieten — seit 2019, mit echten Zahlen, ohne Marketingblabla.
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