Als Freiberufler brauchst du einen Drucker, der einfach funktioniert. Kein Stress, keine versteckten Kosten, kein Gerät das nach zwei Jahren streikt. Aber welcher Drucker ist der richtige — und lohnt sich kaufen überhaupt noch? Ich erkläre dir, worauf es wirklich ankommt.
Was Freiberufler wirklich vom Drucker brauchen
Mal ehrlich: Die meisten Freiberufler drucken nicht täglich hunderte Seiten. Aber wenn ein Angebot raus muss, ein Vertrag unterschrieben werden soll oder ein Mandant ein Dokument braucht — dann muss der Drucker sofort funktionieren. Kein Wackeln, kein "Treiber neu installieren", kein halbleeres Tintenpatronentheater.
Ich sehe das bei meinen Kunden regelmäßig: Viele kaufen irgendeinen günstigen Drucker, sind sechs Monate happy — und dann fangen die Probleme an. Patronen leer, Treiber spinnt nach dem Windows-Update, Druckqualität nachlässt. Klingt bekannt?
Was du wirklich brauchst:
- Zuverlässigkeit: Das Ding soll laufen, wenn du es brauchst. Punkt.
- Niedrige Folgekosten: Anschaffungspreis ist eine Sache — was du monatlich für Verbrauchsmaterial ausgibst, ist eine andere.
- Kompakte Größe: Homeoffice bedeutet oft wenig Platz. Ein Gerät das nicht halbes Schreibtisch frisst.
- Einfache Netzwerk-Anbindung: LAN oder WLAN — am besten beides möglich.
- Scannen und Kopieren: Als Freiberufler schickst du regelmäßig gescannte Verträge, Rechnungen oder unterschriebene Dokumente. Ein Multifunktionsgerät macht hier Sinn.
Was du wahrscheinlich nicht brauchst: Farbdruck in Fotoqualität, riesige Papiermagazine, Hochgeschwindigkeitsdruck für 5.000 Seiten am Tag. Das ist Enterprise-Welt. Du bist Freiberufler.
Laser oder Tinte: Welcher Drucker-Typ passt?
Kurze Antwort: Laser. Für die meisten Freiberufler ist das die bessere Wahl. Hier warum.
Laserdrucker — die ehrliche Einschätzung
Laserdrucker drucken schnell, scharf und günstig pro Seite. Der Toner trocknet nicht aus, wenn du mal zwei Wochen nicht druckst. Das ist ein riesiger Vorteil im Freiberufler-Alltag, wo Druckpausen normal sind. Laut Druckerchannel liegen die Kosten pro Seite bei einem guten Laserdrucker oft unter einem Cent — bei Tintenstrahl-Geräten kann das Vielfache davon sein.
Dazu: Laserdrucker sind robuster. Die halten einfach länger durch, ohne Mucken zu machen. Für Text und Standarddokumente absolut top.
Tintenstrahldrucker — für wen das passt
Wenn du regelmäßig Hochglanz-Präsentationen, Farbfotos oder Grafiken druckst, könnte Tinte interessanter sein. Aber ehrlich gesagt: Das trifft auf die wenigsten Freiberufler zu. Designer zum Beispiel schicken ihre Drucksachen eh zum Profi — da lohnt sich ein teurer Farbtinten-Drucker kaum.
Übrigens: Bei Fair Print Solutions vermieten wir aktuell nur Laserdrucker und Multifunktionsgeräte. Tintenstrahler sind in Planung, aber noch nicht verfügbar.
Du willst wissen, welcher Drucker zu deinem Büro passt? Meld dich bei uns — kostenlos und unverbindlich.
Was ein Drucker als Freiberufler wirklich kostet
Hier wird's interessant. Die meisten schauen nur auf den Kaufpreis. Fehler.
Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Du kaufst einen soliden Laserdrucker für 350 Euro. Klingt okay. Aber dann kommt der Toner — sagen wir alle drei Monate für 35 Euro. Dazu eine Wartung nach zwei Jahren für 80 Euro. Und nach vier Jahren gibt das Gerät auf, weil ein Ersatzteil nicht mehr zu kriegen ist.
Macht über vier Jahre: rund 700-800 Euro Gesamtkosten. Plus Nerven.
Die echten Kostentreiber im Blick behalten
- Verbrauchsmaterial: Toner, Resttonerbehälter, manchmal Trommeleinheiten
- Reparatur und Wartung: Kann schnell teuer werden
- Ausfallzeit: Wenn das Gerät streikt, stehst du ohne Drucker da
- Neuanschaffung: Irgendwann muss ein neues Gerät her
Der Umweltbundesamt weist darauf hin, dass längere Produktnutzung erheblich zur Ressourcenschonung beiträgt — und Mietmodelle mit Refurbished-Geräten sind genau das.
Ich sag's direkt: Wer unter 350 Seiten im Monat druckt, für den lohnt sich ein Mietmodell rechnerisch weniger. Das kommuniziere ich bei FPS immer offen. Aber wer mehr druckt, für den rechnet sich die Miete ab dem ersten Monat.
Kaufen oder mieten: Der ehrliche Vergleich
Letzte Woche rief ein Grafikdesigner aus Berlin an. Selbständig, zwei Mitarbeiter, kleines Studio. Er hatte gerade seinen dritten Drucker in fünf Jahren gekauft. Jedes Mal dachte er: "Der wird halten." Jedes Mal das gleiche Spiel.
Ich hab ihm erklärt, wie unser Modell funktioniert. Er war skeptisch. Aber dann hat er gerechnet.
Kaufen: Die Wahrheit dahinter
| Faktor | Kaufen |
|---|---|
| Anfangsinvestition | 300–800 Euro |
| Toner (quartalsweise) | 30–60 Euro |
| Garantie | 1–3 Jahre |
| Bei Defekt danach | Selbst zahlen oder neu kaufen |
| Flexibilität | Gebunden ans Gerät |
| Steuerlich | Abschreibung über mehrere Jahre |
Mieten bei FPS: Was du bekommst
| Faktor | Miete bei FPS |
|---|---|
| Monatliche Rate | ab 4,99€/Monat (Drucker), ab 9,99€/Monat (MFG) |
| Anfangsinvestition | Keine |
| Toner | Kaufst du bei uns — kein Mindestbestellwert, immer 20% unter Idealo-Preis, Qualität top |
| Garantie | Lebenslang — bei Defekt: Austausch, keine Kosten |
| Mindestlaufzeit | Keine — jederzeit kündbar |
| Lieferung | Kostenlos, in der Regel 2–4 Tage |
| Steuerlich | Vollständig als Betriebsausgabe absetzbar |
Der Steuer-Punkt ist übrigens nicht zu unterschätzen. Als Freiberufler kannst du laufende Betriebsausgaben sofort und vollständig absetzen — anders als beim Kauf, wo du das Gerät über mehrere Jahre abschreiben musst. Das verbessert deinen monatlichen Cashflow spürbar.
Kein Stress. Gerät kommt an, du druckst. Wenn was kaputtgeht: wir schicken ein Ersatzgerät. Fertig.
Welche Geräte passen für Freiberufler besonders?
Für die meisten Freiberufler empfehle ich ein kompaktes Multifunktionsgerät: Drucken, Scannen, Kopieren aus einer Hand. Modelle wie der Brother MFC-L2710DW oder der Brother MFC-L2710DN sind bei uns beliebt — kompakt, zuverlässig, sparsam im Toner-Verbrauch. Wer etwas mehr Volumen hat, schaut sich vielleicht den Lexmark MX310DN an. Alle Optionen findest du auf unserer Drucker-Übersichtsseite.
Übrigens kannst du bei uns zwischen Neugerät und gebrauchtem Gerät wählen. Die gebrauchte Option ist die nachhaltigere — und preislich noch attraktiver.
Meine Tipps aus der Praxis
Ich mach das seit 2019. Ich hab hunderte Freiberufler und kleine Büros mit Druckern ausgestattet. Hier sind die Dinge, die ich immer wieder sage:
Tipp 1: Schätz dein Druckvolumen realistisch ein
Die meisten überschätzen es. Zähl mal nach: Wie viele Seiten druckst du wirklich pro Monat? Rechnungen, Verträge, gelegentlich eine Präsentation? Wenn du unter 350 Seiten im Monat bleibst, sag ich dir das auch offen — dann schau dir andere Optionen an. Wir wollen keine Kunden, für die unser Modell keinen Sinn ergibt.
Tipp 2: Multifunktionsgerät statt reinem Drucker
Als Freiberufler unterschreibst du Verträge, scannst Belege, schickst Dokumente per Mail. Ein reiner Drucker löst nur einen Teil des Problems. Ein MFG macht alles — und kostet oft kaum mehr.
Tipp 3: WLAN nicht als selbstverständlich voraussetzen
Nicht alle Geräte sind WLAN-fähig. Manche laufen nur per LAN-Kabel. Wenn du ein reines Homeoffice ohne feste LAN-Verkabelung hast, frag vorher gezielt nach WLAN-Fähigkeit. Wir sagen das beim Beratungsgespräch immer direkt.
Tipp 4: IT-Integration nicht vergessen
Scan2Mail, Netzwerk-Einbindung, Treiber richtig installieren — das klingt erstmal nach viel. Ist es aber nicht. Wenn du es nicht selbst machen willst: Bei uns gibt es über einen externen IT-Partner Remote-Support per TeamViewer für 49,90€ pro 30 Minuten. Das ist oft einmalig nötig und dann läuft alles.
Tipp 5: Drucker als Betriebsausgabe buchen
Mietkosten für einen Bürodrucker sind vollständig als Betriebsausgabe absetzbar. Das gilt für die monatliche Rate und den Toner. Dein Steuerberater freut sich über klare monatliche Belege statt einer großen Einmalinvestition. Kleiner aber feiner Vorteil.
Ach ja: Wenn du als Freiberufler in einer Kanzlei oder ähnlichem Umfeld arbeitest, schau auch mal auf unsere Branchen-Seite für Kanzleien oder direkt auf die Steuerberater-Seite — da steckt noch mehr Praxiswissen drin. Und unsere Vorteile-Seite fasst alles nochmal kompakt zusammen.
Jetzt unverbindlich anfragen: Kostenlosen Beratungstermin buchen
Häufige Fragen
Welcher Drucker eignet sich am besten für Freiberufler?
Für die meisten Freiberufler ist ein kompaktes Laser-Multifunktionsgerät die beste Wahl: Drucken, Scannen und Kopieren aus einer Hand, niedrige Kosten pro Seite und kein Toner-Eintrocknen bei Druckpausen. Geräte wie der Brother MFC-L2710DW sind beliebt, weil sie kompakt, zuverlässig und günstig im Betrieb sind.
Ist Drucker mieten als Freiberufler steuerlich sinnvoll?
Ja. Mietkosten für einen Bürodrucker sind als laufende Betriebsausgaben sofort und vollständig absetzbar — anders als beim Kauf, wo du das Gerät über mehrere Jahre abschreiben musst. Das verbessert deinen monatlichen Cashflow und vereinfacht die Buchhaltung durch klare monatliche Belege.
Wie viel drucke ich mindestens, damit sich Drucker mieten lohnt?
Ab etwa 350 Seiten pro Monat rechnet sich das Mietmodell für die meisten Freiberufler. Wer weniger druckt, dem sagen wir das offen — wir wollen keine Kunden, für die unser Modell keinen echten Mehrwert bringt. Im Zweifel einfach kurz anfragen, wir schauen es uns gemeinsam an.
Was passiert, wenn der Miet-Drucker kaputtgeht?
Wir tauschen das Gerät aus. Keine Reparaturkosten, keine Diskussion. Das ist unsere lebenslange Garantie. Du schickst uns das defekte Gerät zurück — es darf auch defekt zurückkommen — und bekommst Ersatz. Alles läuft per Versand, kein Techniker muss zu dir kommen.
Kann ich als Freiberufler ohne feste Vertragslaufzeit mieten?
Genau das ist unser Kernversprechen: keine Mindestlaufzeit, jederzeit kündbar. Du bindest dich nicht. Vor Vertragsschluss läuft eine kurze Bonitätsprüfung — das ist Standard. Danach bist du flexibel. Wenn sich dein Druckbedarf ändert, kannst du einfach kündigen. Kein Stress.
Muss ich den Toner selbst kaufen und wo?
Den Toner kaufst du bei uns — kein Mindestbestellwert, immer 20% unter dem Idealo-Preis, Qualität ist top. Du bestellst bei Bedarf, so viel oder so wenig du willst. Das ist alles im Mietmodell mitgedacht und sorgt für planbare, günstige Druckkosten.
Tobias Ludt ist Geschäftsführer der Fair Print Solutions GmbH. Er berät kleine Unternehmen in Deutschland und Österreich beim Thema Bürodrucker mieten — seit 2019, mit echten Zahlen, ohne Marketingblabla.
Mehr über uns